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Feld/3D

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"Alle ins Kill"
"Traditionelles Bogenschießen ist – so eigenartig das auch klingen mag – die jüngste Bogensportdisziplin." (Vorderegger 2010)
Ausgehend von dem Bedürfnis, die technischen Hilfs-Accessoires und engen Regeln des FITA-Bogenschießens abzulegen hat sich das Traditionelle Bogenschießen zu einer eigenständigen und sehr vielseitigen Bogensportart entwickelt.


Historische Bögen bilden die Vorbilder unserer Sportbögen, wenngleich moderne Herstellungstechniken und Materialien Einzug gehalten haben. Daraus resultiert eine faszinierende Bandbreite an Bogentypen und Schießstilen: (Englischer) Langbogen, Reiterbogen, Jagdrecurve, Take-Down-Recurve; Primitiv- oder Selfbow; Intuitives oder Systemschießen mit mediterranem Ablass oder Daumentechnik uvm.

Den Schwerpunkt bildet bei uns das Feld/3D-Schießen, bei dem ein unbekanntes Ziel in unbekannter Entfernung zu treffen ist – gern ein Gummitier in waidmännischer Manier. Mit großer Begeisterung nehmen wir Schaftspalter an regionalen Jagdturnieren teil. Dabei wird (im Wald) ein Parcours mit in der Regel 24 bis 32 Tiermodellen in verschiedenen Entfernungen und zu unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden aufgestellt. Gruppen von 3 bis 5 Bogenschützen wandern dann die Ziele ab und sammeln Punkte je nach dem, mit dem wievielten Pfeil wie gut getroffen wurde – wie beim Golf.

Natürlich kann auch auf Feldscheiben, Clouts, Marks oder Strohsäcke geschossen werden.

bs, Nov. 2013