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FITA/Recurve

"Alle ins Gold"

FITA/Recurve ist wohl die älteste Bogensportklasse und auch olympische Disziplin.
In dem englischen Wort „Recurve" steckt „zurückgebogen": die Enden der Wurfarme sind bei diesem Bogentyp so stark zurückgebogen, daß die Sehne (im entspannten Zustand) anliegt. Der Bogen ermöglicht durch diese „Rückbiegung" einen weiteren, weicheren Auszug und damit einen höheren Wirkungsgrad. Mit dieser Leistungssteigerung sind allerdings auch hohe Anforderungen an das Material verbunden, wodurch er zu einem technisch hochentwickelten Schießinstrument geworden ist ... beim Recurve-Schießen sind Stabilisatoren, Visiere und Auszugsmarkierungen (Klicker) erlaubt.

img_2100_klein.jpg Das Recurve-Schießen ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Gerade die fernöstlichen Länder wie Korea und China, in denen das Bogenschießen ein Volkssport ist, sind hier erfolgreich. Sie und so gut wie alle Länder, die eine Bogenschützenabteilung in ihren Landesschützenverbänden haben, gehören der FITA (Fédération International de Tir à l'Arc) an, einer Art Weltbogenschützenverband. Die Schaftspalter sind hieran über den Deutschen Schützenbund (DSB) angebunden, der alle Schützen vertritt, also auch Gewehr- oder Pistolenschützen. Einige Mitglieder gehören aber auch dem DBSV an, dem Deutschen Bogensportverband 1959 e. V., der sich ausschließlich der Förderung des Bogenschießens widmet.

Für das Recurve-Schießen ist Kraft und Ausdauer erforderlich, außerdem, in besonderem Maße, eine gute Konzentrationsfähigkeit. Es kommt auf die „Wiederholbarkeit" der Schießleistung an. Dadurch kann das Training am Recurvebogen eine gute Grundlage für das Schießen mit allen anderen Bögen sein - in unserer Abteilung sind die Einsteigerkurse darauf ausgerichtet.

Für Recurveschützen stehen dieselben Übungszeiten zur Verfügung wie für alle anderen Bogenschützen.

kb, 23. Juni 2009